Welche Hilfe gibt es bei ADHS?
Nach einer Diagnose geht es um die Frage, was deinen Alltag verbessern kann. Hier findest du eine Orientierung für das Gespräch über die Behandlung.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Die Behandlung richtet sich nach den Beschwerden und den persönlichen Zielen. Zu den Möglichkeiten gehören Information über ADHS, Psychotherapie und eine ärztlich begleitete medikamentöse Behandlung. Welche Kombination sinnvoll ist, wird individuell besprochen.
Eine Verhaltenstherapie kann helfen, mit belastenden Gedanken, Gefühlen und Verhaltensmustern umzugehen und alltagsnahe Strategien einzuüben. Medikamente können ADHS-Symptome lindern; Nutzen und mögliche Nebenwirkungen müssen ärztlich abgewogen und kontrolliert werden.
Diese Fragen helfen im Befundgespräch
- Welche Ergebnisse erklären meine aktuellen Schwierigkeiten?
- Welches Problem sollten wir zuerst angehen?
- Welche Unterstützung kommt dafür infrage?
- Wer übernimmt den nächsten Behandlungsschritt?
- Was kann ich bis zum nächsten Termin konkret vorbereiten?
Du kannst die Antworten als kurze Liste mitnehmen. Wenn mehrere Schritte vorgeschlagen werden, bitte um eine Reihenfolge und eine klare Zuständigkeit.
Eine kleine Veränderung im Alltag erproben
Wähle eine wiederkehrende Situation aus, die du übersichtlicher gestalten möchtest. Etwa das Finden deiner Schlüssel oder das Erinnern an Termine. Feste Ablageorte, Erinnerungen und kleinere Arbeitsschritte können dabei helfen.
Für einen eigenen Versuch kannst du notieren: Welche Situation möchte ich verändern? Welche eine Hilfe probiere ich aus? Wann schaue ich, ob sie für mich passt? Das ist keine Behandlungsempfehlung für jede Person, sondern eine Möglichkeit, eigene Erfahrungen für das nächste Gespräch festzuhalten.
Was die Praxis anbietet
Schleich & Team bietet Psychotherapie und ADHS-Diagnostik für Erwachsene an. Ob eine anschließende Therapie möglich ist, besprechen wir anhand deines Bedarfs und der verfügbaren Kapazitäten. Medikamente verschreibt eine Ärztin oder ein Arzt; dafür ist eine gesonderte ärztliche Abklärung nötig.
Eine Diagnostikbuchung reserviert keinen anschließenden Therapieplatz. Die FAQ zur Diagnostik erläutern den Weg nach dem Befund.
Quellen und weiterführende Informationen
Diese Informationen dienen der Orientierung und ersetzen keine persönliche Diagnostik oder Behandlung.